In der Eröffnungsansprache bombardierte uns Uwe Brandenburg bereits mit Begriffen wie Sokrates/Erasmus, TOEFL und DAAD. Kaum jemand konnte mit diesen Kürzeln etwas anfangen. Um eurer Gedächtnis aufzufrischen, haben wir deren Bedeutungen noch mal für euch aufgelistet (siehe unten).
Danach begann die erste Infosession. Mithilfe einer Studentin verklickerte Herr Brandenburg uns bei „Sozialwissenschaften“ dass man weder dem Focus- noch dem Playboy-Uni-Ranking vertrauen dürfe. Eigeninitiative sei der einzig verlässliche Weg, die „richtige“ Uni zu finden. Wir wurden auch über verschiedene Stipendienprogramme wie z.B. Fullbright oder Leonardo informiert. Dabei erhalten Studenten nach bestimmten Kriterien einen finanziellen Zuschuss zum Studium. Auch vor dem erheblichen Arbeitsaufwand den ein Auslandsstudium birgt, wurden wir gewarnt. Papierkriege und Finanzierungsprobleme sind dabei an der Tagesordnung. Daher muss man bereits mindestens 1 Jahr vor der geplanten Reise die nötigen Vorkehrungen treffen. Wenn man sich dann erst mal im Land seine Träume befindet, sollte man sich jedoch nicht nur aufs Pauken konzentrieren. Laut Brandenburg ginge es in erster Linie darum viel auszuprobieren, „um raus zu finden was man will“. In dem zweiten Teil war das Themengebiet hingegen frei wählbar- für die einen ein Segen, für die Anderen nicht ganz so optimal. So kam ich während dieser Session dazu, das Outline für diesen Artikel zu schreiben =)
Insgesamt vermittelten uns die Fachmänner und –frauen jedoch nicht nur nützliche Tipps, sondern statteten uns auch mit etlichen Informationsbroschüren und Internetadressen aus.
Listen, die Studiumsangebote im europäischen Ausland aufzeigen, hängen bereits an den Pinnwänden der Schule aus. Um die Informationsveranstaltung würdig abzurunden, wurden zum Schluss Blumensträuße überreicht und Erinnerungsfotos geschossen. Außerdem versprach man sich die Tradition fortzuführen und dem 3. Infotag einen 4. im nächsten Jahr folgen zu lassen.