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„Es ist entscheidend, dass man tut, was was verändert“

So beschreibt Uwe Brandenburg (Referatsleiter des Amtes für Internationale Angelegenheiten) den Grund  und Sinn eines Studiums im Allgemeinen.
Im Besonderen bezieht er sich dabei auf das Auslandsstudium.
Mit zunehmender Globalisierung ist es auf dem Arbeitsmarkt unumgänglich flexibel zu sein. Das impliziert auch fremde Kulturen kennen zu lernen, um sie zu verstehen. Der Lernaspekt bezüglich der Sprache spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Am „einfachsten“ wird man diesen Anforderungen gerecht, indem man mehrere Monate oder gar Jahre im Ausland verbringt.
Doch wie bereitet man so eine lange Reise vor? Wie finanziert man sich selbst im Ausland? Und zahlt sich die gesamte Arbeit auch wirklich aus?
Mit diesen Fragen bewaffnet, begaben sich ca. 200 Schüler am 16.12. in die Aula. Die Infoveranstaltung fand bereits zum 3. Mal an der AvH statt.
Eingeladen waren Doktoren, Dozenten, Studenten und natürlich die Schüler der Jahrgänge 11 und 12.
Bereits einige Tage vorher konnten die Schüler aus einem Pool von Angeboten wählen. Zur Verfügung standen die Themengebiete Medizin, Jura, Natur- und Geistes-, sowie Sozialwissenschaften.
Ziel der Veranstaltung war es Orientierungshilfe zum Studium zu leisten und die besagten Fragen zu beantworten.
 

In der Eröffnungsansprache bombardierte uns Uwe Brandenburg bereits mit Begriffen wie Sokrates/Erasmus, TOEFL und DAAD. Kaum jemand konnte mit diesen Kürzeln etwas anfangen. Um eurer Gedächtnis aufzufrischen, haben wir deren Bedeutungen noch mal für euch aufgelistet (siehe unten).
Danach begann die erste Infosession. Mithilfe einer Studentin verklickerte Herr Brandenburg uns bei „Sozialwissenschaften“ dass man weder dem Focus- noch dem Playboy-Uni-Ranking vertrauen dürfe. Eigeninitiative sei der einzig verlässliche Weg, die „richtige“ Uni zu finden. Wir wurden auch über verschiedene Stipendienprogramme wie z.B. Fullbright oder Leonardo informiert. Dabei erhalten Studenten nach bestimmten Kriterien einen finanziellen Zuschuss zum Studium. Auch vor dem erheblichen Arbeitsaufwand den ein Auslandsstudium birgt, wurden wir gewarnt. Papierkriege und Finanzierungsprobleme sind dabei an der Tagesordnung. Daher muss man bereits mindestens 1 Jahr vor der geplanten Reise die nötigen Vorkehrungen treffen. Wenn man sich dann erst mal im Land seine Träume befindet, sollte man sich jedoch nicht nur aufs Pauken konzentrieren. Laut Brandenburg ginge es in erster Linie darum viel auszuprobieren, „um raus zu finden was man will“. In dem zweiten Teil war das Themengebiet hingegen frei wählbar- für die einen ein Segen, für die Anderen nicht ganz so optimal. So kam ich während dieser Session dazu, das Outline für diesen Artikel zu schreiben =)
Insgesamt vermittelten uns die Fachmänner und –frauen jedoch nicht nur nützliche Tipps, sondern statteten uns auch mit etlichen Informationsbroschüren und Internetadressen aus.
Listen, die Studiumsangebote im europäischen Ausland aufzeigen, hängen bereits an den Pinnwänden der Schule aus. Um die Informationsveranstaltung würdig abzurunden, wurden zum Schluss Blumensträuße überreicht und Erinnerungsfotos geschossen. Außerdem versprach man sich die Tradition fortzuführen und dem 3. Infotag einen 4. im nächsten Jahr folgen zu lassen.