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Polis 2006

Seit einiger Zeit ist es an der Alexander-von-Humboldt Oberschule Tradition, dass die Schüler der PW Grund- und Leistungskurse an einer von der Bundeswehr durchgeführten Simulation teilnehmen können.

 

 

POL&IS ist eine Mischung aus Rollenspiel und einer durch Regeln gesteuerten Simulation. Das Spiel soll den Schülern helfen, internationale Beziehungen in Politik, Sicherheit und Wirtschaft besser zu verstehen und weiterhin seine rhetorischen Fähigkeiten auszubauen. Hierzu werden die Teilnehmer in elf Regionen mit jeweils einem Regierungschef, Wirtschafts- und Staatsminister eingeteilt. Jede Region erhält festgelegte Ausgangswerte in Wirtschaft und Bevölkerung, mit denen die SchülerInnen arbeiten müssen. Die Werte orientieren sich an der aktuellen Situation in der Welt. Somit ist POL&IS ein sehr realitätsbezogenes Spiel. Ähnlich dem Weltgeschehen ist auch die internationale Presse vorhanden und Organisationen wie Greenpeace und Amnesty International. Diese werden unter dem Begriff NGO (Non-Goverment-Organisation) zusammengefasst.

 

  

Ziel der Simulation ist es nicht, dass es zum Schluss einen Sieger gibt; es soll also keine Region besonders reich werden. Vielmehr sollen alle Regionen so gut wie möglich miteinander auskommen und einzelne Regionen einander unterstützen, damit die jeweilige Bevölkerung am besten versorgt werden kann. Dazu zählt auch die finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern. Allerdings kann es zu Spannungen und damit unter Umständen zu Konflikten zwischen verschiedenen Nationen kommen.

 

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Geleitet wird das Spiel durch die Jugendoffiziere der Bundeswehr. Sie greifen jedoch sie so wenig wie möglich in das  Spielgeschehen ein, vielmehr kontrollieren sie die Einhaltung der Regeln, mit denen sich jeder Schüler vertraut machen muss. Normalerweise dauert eine Simulation 4 bis 5 Tage, wobei an jedem Tag durchschnittlich ein bis zwei "POL&IS- Jahre" gespielt werden.

Erst im Laufe der Zeit erkennt man, wie die Schüler gehandelt haben, da sich die Folgen erst in den darauffolgenden POL&IS-Jahren bemerkbar machen. Die Anreise übernimmt die Bundeswehr mit Bussen. Die Teilnehmerzahl liegt meist bei ca. 40 Schülern, damit jede Region auch ausreichend besetzt ist.