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Abi, was nun? Drucken

Nach der Schule
Studium oder Berufsausbildung, freiwilliges Engagement oder Auslandsaufenthalt

Nach dem Abitur auf die Uni. Für viele Abiturienten ist diese Zukunftsvorstellung eine Selbstverständlichkeit. Oft ist die Zeit nach dem Schulabschluss aber zunächst eine Phase der Orientierung. Welches Fach soll ich studieren? Zuerst einen Beruf erlernen? Oder Erfahrungen in der Arbeitswelt, im sozialen Engagement oder in fremden Sprachen und Kulturen sammeln? Es gibt viele Möglichkeiten.

Aktuell: Die Wehrpflicht ist ausgesetzt und mehr Abiturienten drängen an die Hochschulen

1500 zusätzliche Studienanfänger aus Berlin - mit dieser Zahl wird durch die ausgesetzte Wehrpflicht gerechnet. Und weil in einigen Ländern schon dieses Jahr der doppelte Abiturjahrgang die Schulen verlässt, ist auch an Berlins Hochschulen mit zusätzlicher Nachfrage zu rechnen. Im Jahr 2012 kommt dann der doppelte Abiturjahrgang aus den Berliner Schulen. Und viele Berliner Abiturienten haben den Wunsch, ein Studium in ihrer Heimatstadt aufzunehmen.

Die Berliner Hochschulen erhalten jetzt 70 Millionen Euro für den Ausbau der Studienplätze. 6.000 neue Plätze war das alte Ziel für 2012 - wegen der überraschenden Aussetzung der Wehrpflicht werden 1.500 davon schon auf dieses Jahr vorgezogen. Davon profitieren auch die Berliner Schulabgänger. Und die Berliner Wirtschaft hat sich mit einem großen Angebot an Ausbildungsplätzen auf die steigende Zahl der Abiturienten vorbereitet.

ABI 2012 - Ein starker Jahrgang!

Die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit hat einen Sondernewsletter der Berufsberatung zum doppelten Abiturjahrgang 2012 in Berlin und Brandenburg herausgegeben unter dem Titel: ABI 2012 - Ein starker Jahrgang!

Sondernewsletter der Berufsberatung


Wer sich nach dem Abitur erst einmal orientieren möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit bis zum Studium oder Beruf sinnvoll zu nutzen und sich in seinem angestrebten Fach oder im Erwerb von Sprachen weiter zu qualifizieren oder durch freiwilliges Engagement wichtige Erfahrungen zu sammeln. Aber auch der direkte Weg zu Studium oder Berufsausbildung ist eine Option.

Abi, was nun?

Die Bundesagentur für Arbeit bietet für alle Abiturientinnen und Abiturienten ein umfangreiches Informations- und Orientierungsangebot für die Zeit zwischen Schulabschluss und Beruf.
www.abi.de

Studieren - in Berlin oder außerhalb

Berlin bietet mit seinen vier Universitäten, acht Fachhochschulen, drei Kunsthochschulen und 18 privaten Hochschulen eine der kreativsten, lebendigsten und vielfältigsten Hochschullandschaften Europas. Infos zum

Studieren in Berlin


Informationen über das Studienangebot in ganz Deutschland bieten folgende links
Hochschulkompass  

 

 
Berufsausbildung

Nach dem allgemeinen Schulabschluss geht es für viele Schüler weiter mit einer Berufsausbildung. Informationen über die
Berufliche Bildung in Berlin

Hier findet Ihr Infos zu über 3100 Berufen

 

 

Das freiwillige Jahr

Viele Schüler nutzen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Freiwilliges Jahr der Denkmalpflege (FJD), um ihr soziales Engagement zu steigern und in den fachlichen Richtungen erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Überblicksseite beim Bundesministerium: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Engagementpolitik/fsj-foej.html

Informationen zum Freiwilligen Sozialen Jahr: www.pro-fsj.de

Träger des FSJ in Berlin 

Informationen des Bundesarbeitskreises Freiwilliges Ökologisches Jahr: www.foej.de 

Informationen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz zum FÖJ 

Informationen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum FJD: www.denkmalschutz.de/fjd_allgemein.html

 

Der Bundesfreiwilligendienst löst den Zivildienst ab

Mit der Aussetzung des Wehrdienstes ist auch die Grundlage für den Zivildienst entfallen. An seiner Stelle wird jetzt der Bundesfreiwilligendienst angeboten. Informationen dazu hält das Bundesamt für den Zivildienst bereit.
Bundesfreiwilligendienst

Dienst im Ausland

Nach der Schule die Welt entdecken oder sich sozial engagieren? Beide Aspekte schließen einander nicht aus. Viele Abiturienten nutzen das vielfältige Angebot an Freiwilligendiensten im Ausland, um in entwicklungsfördernden, sozialen oder ökologischen Projekten mitzuarbeiten und gleichzeitig fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen.

Der Europäische Freiwilligendienst (EFD)

„Jugend in Aktion“

Anderer Dienst im Ausland

„weltwärts“-Programm, der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, ein Zusammenschluss von über 34 Organisationen und Institutionen, die im In- und Ausland Friedensarbeit leisten.

 

Jobben und Geld verdienen

Nach der Schule erst einmal ein paar Monate jobben. Viele Schulabgänger wollen sich zunächst praktisch betätigen und selbstständig Geld verdienen. Ob Work & Travel oder ein Minijob auf 400-Euro-Basis – im In- und Ausland gibt es zahlreiche Möglichkeiten hierfür. Work & Travel Programme: www.aifs.de

www.stepin.de

www.travelworks.de  

Informationen zum Arbeiten im Ausland im Europäischen Jugendportal http://europa.eu/youth/ 

Informationen der Bundesagentur für Arbeit

 

Praktikum

Ein Praktikum nach der Schule bietet sich an, um erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln und verschiedene Berufsfelder hautnah zu erleben. Ob staatliche Institutionen, private Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen – es gibt viele Möglichkeiten, nach dem Schulabschluss ein Praktikum zu absolvieren.

Nützliche Hinweise und Links der Bundesagentur für Arbeit

Sprachreisen und Au-pair

Eine neue Sprache und fremde Kulturkreise kennen lernen - viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Möglichkeit einer Sprachreise, um die in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse zu verbessern oder eine gänzlich neue Sprache zu erlernen. Diese Erfahrungen kann man mit geringem Geldaufwand auch als Au-pair in einem Familienhaushalt im Ausland sammeln. Die Aufgaben eines Au-pair liegen hauptsächlich in der Kinderbetreuung und in der Mithilfe im Haushalt. Im Gegenzug übernimmt die Gastfamilie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Informationen und Links der Bundesagentur für Arbeit
zu Sprachkursen und -reisen

zum Au-pair

Vorbereitung auf das Studium

Wer ein Studium beginnen möchte, sich jedoch über die richtige Fächerwahl noch im Unklaren ist, kann zahlreiche Vorbereitungsmöglichkeiten fürs Studium nutzen. Informationstage an den Universitäten und Fachhochschulen, „Schnupperstudien“ oder Vorbereitungskurse in Mathematik und anderen Fächern bieten Studieninteressierten Informationen, Einblicke und Orientierungshilfen für die richtige Wahl.
Information der Bundesagentur für Arbeit