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| Blumenprojekt 2009 |
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Blumenprojekt 2009Anwesende: Karoline Göltzer, Vincent Buckwitz, Moritz Hieronymi (Klasse 8.3 der Alexander-von-Humboldt Oberschule), Christian Kehl (Geschichtslehrer)
Herr Ingster wurde 1928 in Berlin geboren. Er wuchs in Berlin mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern auf. 3 Jahre später zog Herr Ingster mit seiner Familie nach Schlesien. 1939 begann, für ihn, die Judenverfolgung in Deutschland, ab da an durfte er die Schule nicht mehr besuchen. Jedoch hatte er Glück, das seine Mutter einen jüdischen Lehrer aufgenommen hatte. Der Unterricht aber dauerte nur 4 Jahre an, weil es dann ihm unmöglich wurde weiter den Privatunterricht zu nutzen, da die Verfolgung der Juden in Deutschland aggressiver wurde und deshalb Herr Ingster als Jugendlicher in das KZ Ausschwitz deportierte. Dort im KZ kam er nach kurzer Zeit in ein Arbeitslager wo er Motorenteile zusammensetzte. Für ihn war das Leben hart, doch die Nazis verdienten an ihm 6 Reichsmark. Für seine Versorgung täglich wurde jedoch nur 30 Reichspfennig ausgegeben, er musste im Jahr nur einmal nicht arbeiten. Im Lager war er untergebracht in einer Scheune, ohne Betten, Licht oder Toiletten. Von Auschwitz aus ging es dann in 3 weitere KZ`s. Einer seiner letzten Konzentrationslager war in Straßburg, dort arbeitete er für den Tunnelbau. Zum Schluss kam er nach Sachsenhausen und wurde dort für den letzten Marsch Richtung Schwerin vorbereitet. Der letzte Marsch brachte die Gefangenen in ein Zweiglager, indem die inhaftierten ermordet werden sollten. Jedoch kam es nicht dazu da die Russen das Zweiglager bereits befreit hatten, vor die Häftlinge überhaupt Ankamen. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er im Funkwerk- Berlin und wohnt heute im idyllischen Woltersdorf zusammen mit seiner Frau. Sein Lebenslauf beeindruckte uns sehr.
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