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Erster Tag in den Gastfamilien Sonntag, den 19.04.09 Drucken

Der Sonntag war der einzige Tag, an dem wir auf uns allein gestellt waren. Jeder einzelne war natürlich aufgeregt, denn noch beherrschte man die Sprache nicht so gut und man wusste nicht was einen an diesem Tag erwartet.
So hat jeder sein erstes russisches Frühstück gehabt und konnte sich ein Bild machen, wie so ein normaler Sonntag einer russischen Familie beginnt. Doch dieser Sonntag war ein besonderer, denn es war Ostern: Uns Schülern wurden verschiedene Traditionen gezeigt, wie man Ostern feiert; zum Beispiel Eierklopfen oder andere kleine Spielchen oder es wurde uns erzählt, was Ostern mit der Religion verbindet.
Die russischen Gastgeber haben sich auch sehr über die vielen kleinen Gastgeschenke von uns gefreut, vor allem über die Schokolade.
Nachmittags haben sich die Eltern dann Zeit genommen, den Schülern die Stadt selbst zu zeigen. Alle freuten sich, den auf dem gestrigen Rückweg vom Flughafen hatte jeder schon viele interessante Gebäude, Brücken und Plätze gesehen. Nun hatte man mehr Zeit um sich die vielen alten aber doch atemberaubenden Bauten anzusehen. Viele deutsche Schüler haben sich dabei auch getroffen, obwohl Sankt-Petersburg doch sehr groß ist und man gar nicht alles sehen konnte. Einige haben sogar zusammen die Stadt erkundet und so einen Eindruck von dieser faszinierenden Stadt bekommen.
Was man auch sofort mitbekommen hatte, war die Kälte, die noch an diesen Tagen in Russland herrschte. Dazu kam dann noch der fürchterliche Wind, sodass sich jeder freute, wenn er in eine der (warmen) Kirchen kam und dort Fotos machte.
Nach dieser Besichtigungstour mussten wir die ganzen Eindrücke erstmal verarbeiten und jeder freute sich auf das Abendessen, bei dem man viele, vorher noch nie gesehene Speisen probierte und natürlich auch versuchte sein eigenes Vokabular zu erweitern.
Am Abend konnten alle Schüler sich bei einer warmen Tasse Tee noch einmal auf den nächsten Tag vorbereiten, bei dem man noch mehr von der Geschichte dieser Stadt erfahren sollte und jeder freute sich auch darauf, noch mehr Leute kennen zu lernen und seine Sprachkenntnisse noch weiter zu verfeinern.

von Kien