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Ganztagsexkursion nach Nowgorod Samstag, den 25.04.09 Drucken
 

8:30 Abfahrt nach Nowgorod. Alle sitzen im Bus und erwarten die drei Stunden lange Fahrt nach Nowgorod. Der Bus war vielleicht ein wenig eng, aber die lustige Musik, zusammen mit dem tatkräftigen Gesang von Kien und Felix, machten die Fahrt zu einem Erlebnis. Circa 11:30 kamen wir dann auf dem großen Parkplatz in Nowgorod an.
Dort trafen wir unsere Führerin, die uns zuerst den Nowgoroder Kreml etwas näher brachte. Dort findet man beispielsweise die älteste Kirche von Russland.
Außerdem steht dort ein Denkmal zum 1000. Jubiläum Russlands. Dieses wurde 1862 durch einen Wettbewerb auserwählt und erbaut. Es zeigt die wichtigsten Abschnitte der russischen Geschichte und des orthodoxen Glaubens. Dann fuhren wir ein Stück mit dem Bus und besichtigten noch eine weitere Kirche, bevor wir dann aus Nowgorod hinaus fuhren, um uns das Jurjew-Kloster anzuschauen. Das Jurjew-Kloster ist das größte und älteste Kloster von Nowgorod. Hier gibt es mehrere orthodoxe Kirchen. Zum Beispiel die Sofien-Kathedrale, die zu den ältesten Gotteshäusern Russlands gehört.
Außerdem stand dort auch eine Sommerkirche, die eine Temperatur von nur 5°C im Inneren hatte, obwohl es draußen um die 20°C warm war.
Danach stiegen wir wieder in den Bus, um zu einer kleinen Siedlung von alten Holzbauten zu fahren. In dieser Siedlung konnte man die frühere Lebensweise der Menschen in Russland besichtigen. Die Wohnhäuser hatten zwei Stockwerke. Im oberen Stockwerk war der Wohnbereich und Arbeitsbereich. Im unteren Stockwerk waren ein Stall für die Tiere und die Kammer zum Lagern von Nahrung und ähnlichem. Das Gelände war recht groß und man konnte da auch einige Kirchen finden, die komplett aus Holz gebaut waren und teilweise schon mehrere hundert Jahre alt waren. Während unserem Aufenthalt dort, fand gerade eine Hochzeit statt.
Nach einer kurzen Tour durch eines der Wohnhäuser und einer Einführung in das Leben der Menschen damals, fuhren wir dann mit dem Bus zurück nach Nowgorod. Dort schlenderten wir noch eine Weile an den Souvenirshops entlang, um uns dann für die Rückfahrt wieder alle im Bus einzufinden. Wir hatten dann ein wenig Verspätung, da wir rund eine Stunde lang, durch einen Stau verursacht, nur mit Schritttempo fuhren. Dann kamen wir wieder in der Schule an und jeder machte sich wieder auf den Weg zu seinen Gastfamilien. Alles in allem war es ein sehr lehrreicher Tag über die diversen Kirchen von Nowgorod und die damalige Lebensweise der Menschen.

von Björn