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„Giselle“ Sonntag, den 26.04.09 |
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Am Sonntag, dem 26. April 2009, gingen wir dann endlich ins Theater. Auf diesen Tag hatte sich fast jeder gefreut. Schick machen, in ein Theater gehen…; um 13.00 Uhr sollte das Ballett „Giselle“ anfangen. Wir trafen uns alle schon paar Minuten vorher vor dem Theater „Mikhailovsky“, damit wir alle zusammen reingehen konnten. Wir hatten wirklich sehr gute Plätze. Wir saßen ziemlich weit oben und konnten die ganze Bühne sehen. Um 13.00 Uhr war es dann soweit. Das Licht ging aus und im Zuschauerraum wurde es sofort still. Das Orchester begann zu spielen und einige Minuten später hob sich der Vorhang und Prinz Albrecht und Hilarion betreten die Bühne. Prinz Albrecht ist gelangweilt und fühlt sich einsam. Da sieht er Giselle, ein liebenswertes Mädchen, und ist von ihrer Schönheit sofort verzaubert. Er verkleidet sich als Bauer, kauft den angrenzenden Hof und beginnt um Giselle zu werben. Hilarion, ein Förster, der in Giselle unsterblich
verliebt ist, ist sehr eifersüchtig auf den Prinzen, da sich Giselle in ihn verliebt hat und nun glaubt Hilarion, dass sie mit dem Prinzen verlobt sei. Als Hilarion die Verkleidung des Prinzen auffliegen lässt, stirbt Giselle gebrochenen Herzens.
Nach einer 10 minütigen Pause wurde es wieder dunkel im Saal. Jedoch blieb auch diesmal die Bühne dunkel. Man sah Hilarion, wie er Wache an Giselles Grab hielt. Um Mitternacht kamen die Geister mit ihrer Königen Myrtha, um Giselle in ihren Kreis aufzunehmen. Prinz Albrecht besucht Giselles Grab. Plötzlich hatte er eine Vision von Giselles Geist und folgt ihr in den Wald. Zur selben Zeit entdeckt Myrtha Hilarion und tanzt mit ihren Geistern mit ihm, bis er vor Erschöpfung stirbt. Kurz danach findet Myrtha Albrecht und zwingt auch ihn mit ihr zu tanzen. Doch der Pirnz wird durch Giselles Liebe geschützt. Im Morgengrauen verloren die Geister ihre Macht, wodurch Albrecht gerettet war. Giselle vergab ihm und löste sich im Nebel auf.
Es gab viele unterschiedliche Meinungen zu dem Ballett. Einige fanden es toll, andere eher weniger. Auf jeden Fall war es eine Erfahrung mehr und ein weiterer Tag, den wir zusammen in St. Petersburg verbracht haben.
von Julia L.
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