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Das Museum für Geschicht Dienstag, den 21.04.09 |
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09:00 Uhr morgens in der Goethe-Schule in St Petersburg: Die Deutschen befinden sich das erste Mal im Vorraum der Schule und warten, gespannt auf den anstehenden Tag, bis auch das letzte Mitglied endlich eintrifft.
Währenddessen sieht man in verschlafene Gesichter, beobachtet Mädchengruppen bei ihren Unterhalten und macht sich Gedanken über die schicke Kleidung und die ungewöhnlich vielen und zum Teil sehr hohen Absatzschuhe, welche man in dieser Stadt überall auf den Straßen sieht. Endlich klingelt es und alle sind vollzählig. Nun geht es schnell in den Klassenraum, denn heute möchten wir sehen, wie die Russen ihren Unterricht verleben.
Im Raum angekommen, verteilt ein Mädchen namens Mascha netterweise Blätter, damit wir während des Unterrichts mitschreiben können.
Zur Unterrichtsatmosphäre lässt sich sagen, dass es zwischen der 8. Klasse in Russland und der gleichen Klassenstufe in Deutschland keinen Unterschied gibt; der Lehrer redet, die Schüler ebenfalls und der Laufstärkepegel fährt, immer wieder etwas gedämpft durch das Ermahnen des Lehrers, Achterbahn.
Anschließend gehen wir 11:30 los zu einer Führung durch das Museum für Geschichte.
Das Reisen von einem Ort zum anderen wird einem ahnungslosen Deutschen nicht leicht gemacht, denn nichts ist unregelmäßiger als das Erscheinen der Straßenbahn in St. Petersburg.
Doch auch diese Hürde haben wir überwunden. Am Zielort angekommen, können wir uns über die Belagerung Leningrads informieren und lassen uns von der Führungskraft vieles über Einzelschicksale von Zivilpersonen und Soldaten während des 2. Weltkrieges erzählen, sowie interessante Dokumente und Fotografien zeigen.
Wir sind gegen 16 Uhr wieder an der Schule, bei der uns unsere Austauschpartner schon erwarten. Anschließend gehen viele der deutschen und russischen Jugendlichen noch auf den gegenüberliegenden Sportplatz und spielen Fußball oder unterhalten sich und andere fahren mit ihren Gastfamilien nach Hause.
von Anne
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